Dr. med. Alexander Kosarev

Privatpraxis - Hilfe bei Schmerzen

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Akupunktur und Schmerzbehandlung in München - Dr. Alexander Kosarev

Dr. Alexander Kosarev bietet in seiner Praxis in München auch Akupunkturbehandlungen an. Akupunktur (Lateinisch: acus = Nadel, punctio = das Stechen) ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Teil der Lehre der TCM ist, dass die Lebensenergie Qi auf festen Meridianen zirkuliert. Durch Akupunktur werden durch gezielte Einstiche in die Meridiane Störungen des Energieflusses beseitigt und damit körperlichen und seelischen Beschwerden entgegen gewirkt.

 

Während die Ursache der Wirksamkeit der Akupunktur noch nicht vollständig erklärt werden kann, so ist die Wirksamkeit der Akupunktur selbst mittlerweile in zahlreichen klinischen Studien bestätigt worden - jedoch nicht für alle üblichen Anwendungsgebiete. Eine Wirksamkeit konnte beispielsweise bei Arthrose, chronischen Rückenschmerzen und der Prophylaxe von Migräneattacken nachgewiesen werden. Nachgewiesen wurde mittlerweile auch, dass während der Akupunktur am Behandlungsort eine vielfach höhere Menge Adenosin ausgeschüttet wird. Adenosin hemmt auf die Wach- und Weckzentren des Gehirns, weitet die Blutgefäße und senkt den Blutdruck.

 

Wie läuft eine Akupunktur-Sitzung bei Dr. Kosarev in München ab?

Eine Akupunkturbehandlung dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten - eine Ausnahme bildet dabei das Einsetzen von sogenannten Dauernadeln, welche mehrere Tage verbleiben. Während der Behandlung sitzt der Patient in bequemer Haltung, oder er liegt - wichtig ist eine ruhige und entspannte Lade. Vor dem Einstich mit einer Nadel wird die entsprechende Stelle und die unmittelbare Umgebung durch eine leichte Massage entspannt.

 

Die Tiefe des Einstichs hängt vom Zustand des Patient, vom Behandlungsgrund und dem Ort des Einstichs ab, sie variiert zwischen13 und 130 mm, während die Dicke zwischen 0,16 und 0,46 mm liegt. Bei einem geschwächten Patienten mit chronischen Schmerzen wird beispielsweise weniger tief eingestochen, als bei einem angespannten, robusten Menschen.

 

Zur traditionellen Akupunktur gehört nicht nur das Einstechen mit Nadeln, sondern auch andere Techniken, wie beispielsweise Moxibustion oder Schröpfen. Beim Schröpfen werden Glaskugeln- oder Kuppeln mit Feuer oder auf andere Weise leicht erhitzt und anschließend auf die Haut aufgesetzt. Die abkühlende Luft im Schröpfglas zieht sich zusammen, der auftretende Unterdruck zieht die Haut leicht nach außen. Bei der Moxibustion wird die Akupunkturnadel durch das entzünden kleiner Päckchen von Beifußfasern erhitzt. Die Nadel leitet die Hitze direkt an den Therapiepunkt.

 

Woher kommt die Akupunktur?

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der TCM und stammt aus der Gegend des heutigen Chinas. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung stammt aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus; der chinesische Autor Sima Qian schreibt von „Akupunktur und Moxibustion“ (針灸, zhēn jiǔ) mit Hilfe von Steinnadeln.

 

Das erste, eindeutig über Akupunktur geschriebene Werk stammt aus der Feder des chinesischen Gelehrten und Arztes Huangfu Mi (215-282). „Der Systematische Aku-Moxi-Klassiker“ (針灸甲乙經, zhēnjiǔ jiǎyǐ jīng) beinhaltet eine klare Terminologie, eine Aufzeichnung von 349 Akupunkturpunkten und systematische Erklärungen über deren Wirkung.

 

Die Akupunktur wurde im Laufe der Jahrhunderte von zahlreichen Gelehrten und Ärzten erweitert, verändert und verbessert. Die Technik breitete sich zunächst in Asien aus, wo in jeder Region eigene Besonderheiten hinzugefügt worden sind - beispielsweise die Handakupunktur in Korea oder die Kopfakupunktur in Japan.

 

Akupunktur scheint allerdings keine rein asiatische Erfindung zu sein. So fand man beispielsweise auf dem mumifizierten Körper des ca. 5000 Jahre alten „Ötzis“ 15 Gruppen von Tätowierungen deren Lage heute als Akupunkturpunkte bekannt sind.