Dr. med. Alexander Kosarev

Privatpraxis - Hilfe bei Schmerzen

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Schlafstörungen - erschwertes Einschlafen, nächtliche Unruhe - Dr. Alexander Kosarev

Schlafstörungen, medizinisch als Insomnie bezeichnet, können zahlreiche Ursachen haben. Diese reichen von Stress, Jetlag, Alkohol-, Nikotin- oder Koffeinkonsum, Veränderung der Lebensumstände oder Schlafgewohnheiten, über verschiedene Krankheiten und Schmerzsyndrome bis hin zu genetischen Ursachen. Die Ausprägung von Insomnie kann unterschiedlich ausfallen, sie reicht von einer Störung des Ein- oder Durchschlafens über verminderte Tiefschlafphasen bis hin zum völligen Fehlen von Schlaf.

 

Wie Schmerz kann auch Insomnie chronisch werden, eine Ursache ist in einem solchen Fall nicht mehr vorhanden, man spricht von erlernter, chronischer, oder primärer Insomnie.

 

Wie werden Schlafstörungen chronisch?

Stress kann den Schlaf empfindlich beeinträchtigen. Dieser Stress kann aus dem privaten oder beruflichen Umfeld kommen, aber auch durch Veränderungen in der Umgebung beim Schlafen, beispielsweise durch einen Umzug, schweren körperlichen Krankheiten und anderen, langfristigen und auch kurzfristigen Faktoren ausgelöst werden.

 

Diese stressbedingte Insomnie gilt als häufigste Ursache für die chronische, die erlernte Insomnie. Hält diese Insomnie über einen längeren Zeitraum an, so kommt es zu einem Erlernen von Assoziationen, welche den Schlaf beeinträchtigen oder stören. Die ursprüngliche Quelle der Insomnie kann bereits verschwunden sein, die Insomnie bleibt jedoch als eigenständiges Krankheitsbild.

Eine chronische oder primäre Insomnie ist oft begeleitet durch strukturelle, anatomische Veränderungen im Gehirn, inspesondere einer Verkleinerung der Hippocampi.

 

Therapie bei Schlafstörungen

Bei der Therapie von Schlafstörungen setzt Dr. Alexander Kosarev auf eine intensive Kommunikation mit dem Patienten und hinzugezogenen Fachärzten.

 

Zunächst muss ausgeschlossen werden, dass es sich um eine sekundäre Schlafstörung handelt. Bei einer sekundären Schlafstörung liegt oft eine andere bestehende Erkrankung vor, welche die Schlafstörungen verursacht - hier gilt es eine Chronifizierung der Schlafstörungen zu verhindern, indem die eigentliche Erkrankung behandelt wird. Auch manche Medikamente, verschiedene Genussmittel wie Alkohol oder Nikotin, sowie verschiedene Verhaltensweisen und Lebensumstände können eine sekundäre Schlafstörung auslösen.

 

Wenn nötig, wird Sie Dr. Kosarev an ein Schlaflabor überweisen, um weitere Informationen über Ihre Schlafgewohnheiten und Schlafstörungen zu bekommen. Dies ermöglicht Dr. Kosarev beispielsweise bei einer auf Verhaltensweisen und Stress basierenden Insomnie eine geeignete Verhaltenstherapie zu beginnen. Wichtig ist dabei die Wiederherstellung einer geeigneten Schlafhygiene - also der optimalen Schlafmenge, die geeignete Schlafumgebung (Licht, Lärm, Raumtemperatur, Kleidung, Matratze, Bett), und die richtige Erwartungshaltung an den Schlaf. Auch eine falsche Ernährung oder Nikotin-, Alkohol-, oder Koffeingenuss können Schlafstörungen verursachen.