Dr. med. Alexander Kosarev

Privatpraxis - Hilfe bei Schmerzen

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Tinnitus - akute oder chronische Gehörstörung - Dr. Alexander Kosarev

Tinnitus hat die Ätiologie wie ein chronisches Schmerzsyndrom aufzutreten. Dies kann aufgrund des erhöhten Dauerstresses geschehen - eine der bekannten und häufigen Ursachen von Tinnitus bei Menschen ohne Vorliegen eines chronischen Schmerzsyndroms.

 

Tinnitus kann auch als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen wie Morbus Menière oder Gehörsturz auftreten. Die häufigste Form ist der subjektive Tinnitus aurium. Tinnitus kann auch häufig bei chronischen Schmerzen auftreten.

 

Ein chronisches Schmerzsyndrom kann nicht nur Tinnitus auslösen; Tinnitus kann auch umgekehrt zu Verspannungen und letztlich zu chronischen Schmerzen führen, welche schließlich den Tinnitus wiederum verstärken können.

 

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Wo im Ohr entsteht Tinnitus?

 

Lange Zeit galt das Innenohr als Entstehungsort des Tinnitus, eine Annahme die nach neuesten Studien allerdings nicht aufrechterhalten werden kann, da ein Tinnitus auch nach dem Durchtrennen des Hörnervs weiter besteht.

 

Das Außenohr bezeichnet die außen sichtbare Ohrmuschel und den Gehörgang bis zum Trommelfell. Häufiges Reinigen des Gehörgangs kann einen Pfropf aus Ohrenschmalz bilden, welcher den Gehörgang verstopfen und zu Tinnitus führen kann.

 

Was ist das Schmerz­gedächtnis?

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Im Mittelohr befinden sich die drei kleinsten Knochen des menschlichen Körpers: Hammer, Amboss, und Steigbügel - von außen nach innen in dieser Reihenfolge. Sie verstärken die Schwingung des Trommelfells und leiten diese an das Innenohr weiter. Die Stellung der Gehörknöchelchen wird durch zwei Muskeln reguliert, welche vor zu starkem Schall schützen sollen. Fangen diese Muskeln durch äußere Einflüsse - zu starkem Schalldruck oder auch durch Missbildungen - zu zucken an, ist ein Klacken zu hören, eine Art des objektiven Tinnitus.

 

Das Innenohr liegt im knöchernen Felsenbein und beherbergt neben dem Gleichgewichtsorgan auch die Schnecke. In der mit Flüssigkeit gefüllten Schnecke wandeln 48.000 Haarzellen die Schwingungen in elektrische Signale um, die über den Hörnerv zum Gehirn weitergeleitet werden. Jede der Haarzellen ist dabei für eine bestimmte Tonhöhe zuständig, die Haarzellen für die hohen Töne liegen direkt an Eingang der Schnecke, jene für tieferen Töne liegen weiter hinten. Dies erklärt auch das bekannte hohe Pfeifen eines Tinnitus, diese Haarzellen sind als erste von Lärmschäden betroffen.


Hörbahn und Hörrinde gelten schließlich als der zentrale Entstehungsort für chronischen Tinnitus. Die geschädigten Haarzellen des Mittelohrs senden keinerlei Signal, der Tinnitus wird als eine Art Ersatzsignal produziert. Wie auch beim chronischen Schmerz kann eine Art Schmerzgedächtnis entstehen und der Tinnitus wird direkt im Gehirn gehört, obwohl die eigentliche Ursache längst behoben ist.

 

Akuter Schmerz entsteht meist als Folge der direkten Gewebeschädigung. Er weist auf die Quelle und kann kausal behoben werden indem auf die Ursache (z. B. Bandscheibenvorfall) direkt eingegangen wird.